“Das Literarische Herrleinwunder” zum Hören!

Der Geburtstagspodcast von #dehypo5

Anlässlich des fünfjährigen Geburtstags von de.hypotheses.org, dem deutschsprachigen Blogportal für die Geisteswissenschaften, wurden fünf Blogbeiträge von professionellen Sprecher_innen eingelesen und als Podcasts veröffentlicht.
Ich freue mich sehr, dass “Das literarische Herrleinwunder” einer davon ist – die “Hörversion”, eingesprochen von Jens Wawrczeck, gibt’s hier!

„Output (green / 🎧) v./s. Input (pink / 🎤)„, ‚ by Pascal Volk , Lizenz: CC-BY-SA 2.0.

 

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Harry Potter und die Resonanzräume der Literatur im 21. Jahrhundert – ein Tagungsbericht

Da ich für die Tagung „Resonanzräume der Literatur im 21. Jahrhundert“ (10.-12. Februar 2017) erfreulicherweise ein Stipendium erhalten habe1, durfte ich mich in der beeindruckenden (Schloss-)Location der Evangelischen Akademie Tutzing am Starnberger See mit „auf die Suche nach den Schwingungen der Literatur und ihrem Widerhall“2 begeben. Als inoffizieller und wohl auch unerwarteter Dreh- und Angelpunkt der Tagung3 – vielleicht trifft es aber auch das Wort „Stimmungsbarometer“ besser – erwies sich Joanne K. Rowlings Fantasy-Romanreihe Harry Potter, die immer wieder als Beispiel genannt wurde, einmal für das gefährliche Mittelmaß, ein andermal für eine kaum zu überschätzende Quelle an Lesemotivation.4 Weiterlesen →

  1. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal der Evangelischen Akademie Tutzing, log.os & NetGalley. [↩]
  2. …so Judith Stumptner in der Begrüßung und Einführung am 10.02.2017. [↩]
  3. …worauf Prof. Dr. Christoph Bläsi in seiner Schlussrede am 12.02.2017 hinwies. [↩]
  4. Volker Oppmann hat das offenbar ganz ähnlich wahrgenommen. Siehe: Volker Oppmann: Harry Potter wichtiger als Goethe. In: buchreport.de (15.02.2017), https://www.buchreport.de/2017/02/15/harry-potter-wichtiger-als-goethe/, Zugriff am 21.02.2017. [↩]

Das Literarische Herrleinwunder

[Den Beitrag kann eins sich hier auch anhören!]

…was soll das sein? Hört sich absurd an? Ja, ganz richtig. Das literarische Herrleinwunder existiert – bis auf eine mir bekannte Nennung in Zusammenhang mit dem Schriftsteller Benjamin Lebert1 – auch nicht; ganz im Gegensatz zum ebenfalls absurd klingenden literarischen Fräuleinwunder, das letztes Jahr, nach mehrmaligen Todeserklärungen, in Zusammenhang mit der Schriftstellerin Ronja von Rönne wieder aufgewärmt wurde.2 Weiterlesen →

  1. André Paris: “Ich habe keinen Plan B”. In: taz am Wochenende (23.08.2003), http://www.taz.de/!721109/, Zugriff am 15.01.2017. [↩]
  2. An dieser Stelle ein Dankeschön an meine Studentin Hannah Süss, die mich darauf hingewiesen hat. [↩]